Die geilste Photobooth der Welt!

Anfangen möchte ich mit einer kleinen Geschichte 🙂
und zwar… ich hatte schon mal eine Photobooth und die war schon geil, aber da meine alte Box wirklich „verbraucht“ war, wurde es einfach Zeit für eine neue!

Daher habe ich mir gedacht ich baue mal eine komplett andere Photobooth… Ich wollte eine Box haben, die themenunabhängig ist und somit habe ich mich für ein sehr rustikales Design entschieden, nämlich das Design eines Stapels von Überseekisten und die Kisten sollten so wirken, als würden sie locker auf einem Stapel stehen… und schon hat das Projekt begonnen.

Materialliste:
– 10 Einwegpaletten
– 6 Dachlatten
– 4 Schwerlastrollen
Leim
Nägel
Schrauben
– Gewindestangen und Muttern
HT Rohr
Steckdosenleiste
– Kleinmaterial

Begonnen habe ich natürlich mit den Kisten und dafür galt es erstmal die Paletten auseinander zu nehmen, wofür ich immer meine Sebelsäge nutze, diese hat den Vorteil, dass man eigentlich kein Brett verliert. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass mir einfach zu viele Bretter zerbrechen, wenn ich diese beispielsweise mit einer Brechstange auseinander nehme.

Als nächsten Schritt galt es die Bretter alle durch meine Hobelmaschine zu schieben, damit die Bretter zum einen „sauber“ sind und zum anderen natürlich nicht mehr so rau. Nachdem die Bretter nun glatt waren, habe ich alle Bretter auf eine Länge von 50 cm mit meiner Tischkreissäge zugesägt, da ich eine Standfläche von 50×50 cm haben wollte.

So wo nun alle Bretter bereit lagen, habe ich angefangen die Bretter mit meinem Druckluftnagler ganz einfach zusammen zu nageln… Mir war es nicht wichtig, dass es perfekte Kisten werden, denn ich wollte es schön rustikal haben und das ist es auch geworden. Ich habe angefangen mit den großen Kisten (50×50 cm Seitenmaß) dafür habe ich versucht passende Bretter nebeneinander zu legen, damit vom Maß ca. 50 cm ergab, dann als Querleisten eine durchteilte Dachlatte, die ich dann geleimt und genagelt habe.

Dann galt es nur die Seiten zusammen zu nageln und schon waren die Kisten fertig. Die beiden großen Kisten (oben und unten) haben an der Rückseite eine Tür, damit ich leicht an die Technik drankomme. Als Scharniere habe ich ganz einfach Beschläge aus dem Baumarkt genommen.

Nachdem ich die Kisten fertig hatte, habe ich alle Kisten durchbohrt (75 mm) damit ich in der Mitte die Kabel durchführen kann, weiter habe ich alle Kisten mit 6 mm durchbohrt um die Kisten mit Gewindestangen fest zu verbinden und gleichzeitig die Kisten aber auch wieder schnell demontieren zu können (Transport).

Der Korpus war damit auch schon fast fertig, denn nun haben nur noch die Rollen gefehlt, damit ich die Kisten und somit die Photobooth durch die Gegend schieben kann.

Weiter ging es dann mit der Technik…

Oben in der Kiste habe ich die Kamera, das iPad und eine Dreifachsteckdose verbaut, die Kabel habe ich dann durch ein HT-Rohr welches ich durch das 75mm Loch durchgeführt geworfen. Somit laufen alle Kabel in die untere Kiste und werden dann zur Steckdose und zum Buzzer rausgeführt.

Verbaute Technik:
– iPad
– Canon 1000d
– wLan Speicherkarte 32 GB
– Stromversorgung
Studioblitz
– Defuser

Die Photobooth basiert auf einem iPad und einer gebrauchten digitalen Spiegelreflex Kamera, die per wLan über eine wLan fähige Speicherkarte mit dem iPad verbunden ist und über die App ShutterSnitch gesteuert wird. Alles weiter dazu seht ihr in meinem passenden Video dazu auf meinem YouTube Kanal.

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Euer Tobi

Tobi

2 Kommentare

  1. Moin Tobi.

    Wenn man auf Feiern und Partys in einer Photobooth steht, merkt man gar nicht, wie viel Arbeit und Technik darin steckt. Grade die versteckte Arbeit wie das Abschleifen der Platten hat man überhaupt nicht auf dem Schirm.
    Der rustikale Look von deinem Endprodukt gefällt mir sehr gut.

    Liebe Grüße,
    Denis

    • Moin Denis,

      danke für deinen Kommentar!
      Ja so ist es wirklich… da steckt echt viel Arbeit drin, aber das Feedback ist so, dass es einfach Spaß macht!

      Gruß Tobi

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